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Pressemitteilung Nr. 3 / 20. Februar 2004
Das Filmfestival Türkei / Deutschland wird am 10. März, 20 Uhr, in der Tafelhalle eröffnet.


Festivalzentrum ist das Kulturzentrum K 4 / Filmhaus. Daneben finden am ersten Festivalwochenende auch Veranstaltungen im CINECITTÀ statt.


Starker Wettbewerb in drei Sparten beim "Filmfestival Türkei / Deutschland"

Die Teilnehmer an den drei ausgeschriebenen Wettbewerben des "Filmfestivals Türkei / Deutschland" stehen fest. Sowohl im Spielfilmbereich als auch in den Sparten Dokumentar – und Kurzfilm erwartet die Festivalbesucher ein starker Wettbewerb.

Im Bereich der Spielfilme laufen auf deutscher Seite mit Dito Tsintsadzes "Schussangst" ("Concha de Oro" als bester Film beim San Sebastian Filmfestival) und Fatih Akın´s Berlinale–Sieger "Gegen die Wand"
zwei Filme, die bereits auf internationalen Festivals höchste Auszeichnungen errangen. Akın´s Film startet mit der Festivalvorführung auch bundesweit in den Kinos – einen seiner ersten Preise überhaupt errang Akın übrigens 1996 für seinen Kurzfilm "Sensin – Du bist es" beim Nürnberger Festival! Ebenfalls bereits auf wichtigen "A–Festivals" vorgestellt wurden die Filme "Milchwald" und "Urban Guerillas". Deutschland-Premiere hat der Film "Besser als Schule".

Ein Beleg für das hohe Ansehen des Festivals in der Türkei ist die Tatsache, dass gleich eine ganze Reihe renommiertester Regisseure ihre Filme zum Wettbewerb schicken. Ziya Ökten, bekannt als Regisseur von historischen Monumentalfilmen, ist mit "Abdülhamit´s Fall" vertreten. Zeki Ökten, der seine internationale Karriere mit dem im Auftrag von Yılmaz Güney gedrehten Film "Die Herde / Sürü" begann, ist mit seinem neuesten Film "Gülüm / Meine Rose" im Wettbewerb. Ömer Kavur, einer der international bekanntesten Regisseure der Türkei, hat mit seinem bereits mit nationalen Preisen gekrönten Film "Karsilasma / Die Begegnung" Deutschland-Premiere beim Festival. Daneben sind mit Derviş Zaim ("Camur / Fango") und dem Regie–Duo Aydın Sayman und Ümit Cin Güven ("Sır Çocukları/ Straßenkinder") zwei Vertreter der jüngeren Generation des türkischen Kinos vertreten. Alle Regisseure außer Zeki Ökten haben ihre persönliche Teilnahme am Festival zugesichert. Öktens Film wird von Star–Schauspieler Tarık Akan (hierzulande vor allem bekannt aus "Yol / Der Weg") vertreten. Auch im Bereich Dokumentarfilme sind wieder hochinteressante Wettbewerbsbeiträge zu vermelden, darunter "Vertrieben für Frieden", eine ARTE Produktion von Osman Okkan und Simone Sitte, sowie der kurdische Film "Uzak/ Fern" von Kazim Öz, der beim letztjährigen Festival den "Öngören Preis für Frieden und Menschenrechte" gewann.

Mit dem Kurzfilmwettbewerb der früheren Türkei–Filmtage wurde der Grundstein für das "Filmfestival Türkei / Deutschland" gelegt. Immer wieder konnten junge türkischstämmige Regisseure wie z.B. Fatih Akın hier in Nürnberg entdeckt werden. Auch heuer meldeten sich zahlreiche junge Regisseure für den Wettbewerb an. Filme aus der Türkei sind ebenfalls stark vertreten. Die in Zusammenarbeit mit den "Nürnberger Nachrichten" herausgegebenen "Festival Nachrichten" erscheinen am 25. Februar, der ausführliche Katalog kann ab Anfang März bezogen werden. Die aktualisierten Internet–Seiten gehen am 28.Februar online. Weitere aktuelle Informationen zum Festival erhalten Sie in Kürze. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen


Jürgen Markwirth
Veranstalter: InterForum in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg (KuF). Gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung.
Postanschrift: InterForum | Postfach 46 28 | D-90425 Nürnberg. Bankverbindung: Sparkasse Nürnberg | BLZ 76050101 | Konto 1249695
10.03.–21.03.2004 > Nürnberg

Pressekontakt: Jürgen Markwirth Stadt Nürnberg, Amt für Kultur und Freizeit Fon +49.911.231-5886, Fax +49.911.231-8166 mail: juergen.markwirth@stadt.nuernberg.de